Crazy Weekend Chronicles: Folge 15 – Ein überraschender endgültiger Abschied
Dieses Wochenende habe ich mich von meiner alten 2080 Ti verabschiedet. Ein überraschender Abschied, wie ein unerwarteter Neustart. Mit der Installation von SteamOS nahm das Abenteuer eine unerwartete Wendung.
Grafikkarte aufrüsten: Ein Quantensprung in die Zukunft
Ich habe mir eine Radeon 9060 XT mit 16 GB zu einem guten Preis geschnappt. Und rate mal? Ich kann meine 2080 Ti fast zum gleichen Preis wieder verkaufen. Ich habe einfach zugeschlagen, ohne es wirklich zu erwarten.
Meine letzte dedizierte Radeon-Grafikkarte stammt aus dem Jahr 2009. Nichts Besonderes. Ich fuhr den PC herunter, tauschte die Karte aus und schloss einen einzelnen 8-Pin-Stecker an (die 9060 XT verbraucht 100 W weniger). Ich aktivierte ReBAR im BIOS, und GLF OS startete problemlos.

Erste Tests: Es funktioniert (fast) von selbst
Die Treiber installierten sich automatisch. Ich musste lediglich in den Audioeinstellungen des Fernsehers „HDA ATI HDMI“ auswählen. Ja, ATI, ihr habt richtig gelesen. Ungläubig startete ich Cyberpunk 2077.
Benchmarks zeigen eine leichte Verbesserung gegenüber der 2080 Ti. Nichts Weltbewegendes: Die 9060 XT wird durch einen 128-Bit-Speicherbus ausgebremst, und meine Grafikkarte stammt aus dem Jahr 2019. Aber sie läuft einwandfrei.
SteamOS: Die reibungsloseste Installation meines Lebens
Nun zum Hauptgang: der Installation von SteamOS. Die Beta schreckt mich nicht ab. Ich habe Windows 98 First Edition installiert, als es rauskam, und ich trinke abgelaufene Sojamilch. Nichts kann mich aufhalten.
Ich habe die ISO-Datei von Valve heruntergeladen und mit Rufus einen bootfähigen USB-Stick erstellt. Nach dem Starten des Computers vom Stick erschien der KDE-Bildschirm mit der Meldung „Gerät löschen & SteamOS installieren“. Ich habe per Doppelklick bestätigt. Die Installation startete ohne weitere Nachfragen.
Keine Bloatware, nur Gameplay
Keine Partition, kein Admin-Passwort, keine Abo-Werbung. Der PC startet neu, vertraute blaue Benutzeroberfläche. Sprache, Zeitzone, WLAN. Mein Xbox-360-Controller wird sofort erkannt.
Steam ist pünktlich, im Gegensatz zu GLF OS, wo das nie der Fall war. Ich passe die Größe der Benutzeroberfläche und den Hauptton an und melde mich per QR-Code bei Steam an. Die Benutzeroberfläche ist exakt dieselbe wie im Big-Picture-Modus.
Spiele, die mit SteamOS kompatibel sind, haben ein blaues statt eines grünen Häkchens. Ich lade gerade Cyberpunk 2077 herunter und erhalte dabei gleichzeitig Runtime 4.0 und Proton Experimental.
Leistung und Desktop-Modus: Das Urteil
Cyberpunk-Benchmark bei 1920×1080 mit maximalen Einstellungen, ohne Path Tracing und FSR: 37 FPS. Unter GLF OS lief es etwas besser (aber ich habe vergessen, die Screenshots zu speichern, du Idiot!). Die Shader wurden schneller kompiliert, die Downloads waren kürzer und die Bootzeiten kürzer.
Im Desktop-Modus installiere ich den Heroic Game Launcher über Discovery für GOG und Amazon. Bei EGS tritt der übliche Fehler auf: Die Installation ist nicht möglich. Daher verwende ich stattdessen Lutris; es dauert etwas länger, funktioniert aber.
Ein zwar geschlossenes, aber gut konzipiertes Betriebssystem
SteamOS ist komplett abgeschottet: Änderungen werden mit jedem Update rückgängig gemacht. Alles läuft über Flatpak. Paketmanager gibt es nur über Distrobox für erfahrene Nutzer.
Für alle, die Windows den Rücken kehren, ist es perfekt: einfach, stabil und alles aktualisiert sich automatisch. Die Wartezeit bis zum Spielen ist unglaublich kurz. Linux ist zwar nicht perfekt; nicht alle Spiele werden unterstützt, aber ich verzichte lieber auf ein paar Titel, als mich mit Windows 11 herumzuärgern.
Diese turbulente Wochenendchronik endet mit einer Feststellung: Folge 15 ist ein Abenteuer voller Humor, Emotionen und einer fesselnden Geschichte. SteamOS wartet nur noch auf die vollständige Nvidia-Unterstützung.
Quelle: www.factornews.com



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