Cyberspionage: Frankreich enthüllt erstmals die Identität und das Hauptquartier der seit zwei Jahrzehnten aktiven russischen Einheit.
Frankreich nannte erstmals die russische Einheit, die mit der Spionage beauftragt war. Die Information schlug wie eine Bombe ein. Am 13. Juli CERT-FR veröffentlichte einen gemeinsamen Bericht mit ANSSI, DGSE und DGSI.
Dieses Dokument beschreibt detailliert zwei Jahrzehnte der Kompromisse, die auf folgende Personen zurückzuführen sind: 16. FSB-ZentrumDie in der Nähe von Krasnoje Selo stationierte Einheit 61240 wird als Operationshauptquartier identifiziert. Sogar die Ausrichtung ihrer Antennen wird beschrieben.
Eine ganz spezielle Einheit, deren Hauptquartier enthüllt wurde
DER 16. FSB-ZentrumDiese Einheit, auch bekannt als Militäreinheit 71330, verfügt über elf Abhörzentralen. Der Bericht listet sie einzeln mit ihren Standorten auf. Die Einheit 61240 in Krasnoje Selo wird besonders hervorgehoben.
Diese Einheit ist für die Überwachung Frankreichs mittels Fernmeldeaufklärung zuständig. Sie führt außerdem gezielte Cyberangriffe durch. Ihre Verbindungen zu russischen Unternehmen wie AO ST und NPP Gamma sind dokumentiert.
Das Dokument geht sogar noch weiter. Es enthüllt, dass die Ausrichtung der Antennen die Zielverteilung verrät. Pskow, Krasnoje Selo und Selenogradsk sind auf Europa und die Vereinigten Staaten ausgerichtet.
Überall Opfer, von Regierungsministerien bis hin zu Botschaften.
Die Liste der Opfer ist erschreckend lang. 2014 wurden Ministerien angegriffen. Seit mindestens 2017 wurden E-Mail-Konten hochrangiger Beamter des Verteidigungsministeriums gehackt.
Im Jahr 2018 wurde das Netzwerk der französischen Botschaft in Moskau kompromittiert, was zu einem Netzwerkscan und Datendiebstahl führte. 2019 ermöglichte eine SharePoint-Sicherheitslücke den Zugriff auf einen Justizserver.
Der verwendete Schadcode umfasste KazuarDiese Angriffe werden auch 2026 noch eingesetzt. Sie zielen auf Windows, macOS und Linux ab. Keine Systemumgebung ist davor sicher. Russische Einheit.
Eine seit zwei Jahrzehnten bewährte Vorgehensweise.
Der Betriebsmodus Turla Sie ist seit mindestens 2004 weltweit aktiv. Seit den 2010er Jahren hat sie Frankreich im Visier. Der Detailgrad, der der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist wirklich ungewöhnlich.
Dem Bericht liegen zwei offizielle Schuldzuweisungen bei: eine vom Außenminister, die andere von der Europäischen Union. Kurz gesagt, Paris und Brüssel beschuldigen Moskau unmissverständlich.
Ich finde es fast schon komisch. Nach Jahren der Verleugnung und diplomatischen Zweideutigkeit kommt nun alles ans Licht. Die Adressen, die Antennen, die Techniken.
Cybersicherheit angesichts einer anhaltenden Bedrohung
Dieser Bericht ist ein starkes Signal für die Computersicherheit Französisch. Er zeigt, dass diedigitale Spionage Russisch ist eine Konstante. Und es kommt überhaupt nicht in Frage, den Kopf in den Sand zu stecken.
DER Information Die Franzosen haben beschlossen, ein starkes Zeichen zu setzen. Indem sie das Hauptquartier und die Identität der Einheit preisgeben, senden sie eine klare Botschaft. Cyberangriff bleibt nicht länger anonym.
Es bleibt abzuwarten, was sich dadurch ändern wird. Wird es den FSB abschrecken? Ehrlich gesagt, bezweifle ich das. Aber zumindest zeigt es, dass wir wissen, wer was tut.
Und wenn wir eines Tages einen sehen Cyberangriff Von dort aus wissen wir genau, wo wir zuschlagen müssen. Stimmt’s?
Quelle: www.lesnumeriques.com




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