„Entweder wir schwören einer fremden Macht die Treue, oder wir ergreifen Maßnahmen“: Murenas energische Haltung
Europa steht den amerikanischen Tech-Giganten gegenüber, ein Kampf, der sich im Jahr 2026 noch verschärfen wird. Gaël Duval, CEO von Murena, gibt eine bemerkenswerte Erklärung ab: „Entweder wir schwören einer fremden Macht die Treue, oder wir ergreifen Maßnahmen.“ Stellung beziehen was sich wie ein Aufruf an die Rebellion digital.
Sommaire
Murenas Durchbruch gegen die technologische Abhängigkeit
Ich verfolge Gaël Duval schon seit den Mandrake-Linux-Zeiten. Jahrelang hat er gegen taube Ohren gepredigt. Doch nun hat sich sein Tonfall verändert; er ist direkter und unverblümter, als hätte er es satt, Politik mit Samthandschuhen anzufassen.
Sein letzter Herausforderung Wir schlagen ein souveränes mobiles Betriebssystem vor, /e/OS, das sich von Google und Apple löst. Keine Datensammlung, keine Spionage, einfach nur ein Engagement Zum Thema Privatsphäre. Eine Antwort an alle, die sagen, es sei unmöglich.
Murena will nicht einfach nur ein technisches Gadget sein. Das Unternehmen will zeigen, dass es eine ernstzunehmende Alternative gibt und dass der alte Kontinent seine Probleme in den Griff bekommen kann. Es ist im Grunde ein ganzes politisches Programm, ein echtes… Stärke und Überzeugung.
Ein kostenloses mobiles Betriebssystem im Vergleich zur Google-Maschine
Viele halten das Forken von Android für aussichtslos. Sie glauben, Google kontrolliere AOSP und ein Smartphone sei ohne seine Dienste nutzlos. Ich muss darüber schmunzeln, denn das sehe ich ganz anders.
Gaël Duval betont, dass der Kern von Android Open Source ist und proprietäre Komponenten ausgetauscht werden können. Das Open-Source-Ökosystem hat sich stark weiterentwickelt, und kostenlose Apps ersetzen alles, was Google vorgibt. Selbst wenn Google also morgen die Zusammenarbeit beenden würde, würde ein Murena weiterhin funktionieren.
Das ist keine Science-Fiction, das ist echte Arbeit. Ingenieure, Tester, ein Mobilisierung aus der gesamten Community. Und es funktioniert: Von Fairphones bis Google Pixels lässt sich /e/OS problemlos installieren. Ein echter Erfolg. Stellung beziehen technisch und politisch.
Generative KI: Der Wendepunkt, den Murena nicht verpassen will
Beim Thema generative KI gibt sich der Chef von Murena keineswegs technikfeindlich. Anders als manche denken, findet er sie faszinierend. Eine neue industrielle Revolution, sagt er, vergleichbar mit der Elektrizität zu ihrer Zeit. Doch Vorsicht: Es kommt nicht in Frage, eine solche Entwicklung einfach laufen zu lassen. ausländische Macht Wir zapfen unsere Daten mit geschlossenen Modellen an.
Die Lösung? Die Modelle lokal, direkt auf dem Smartphone, ausführen. Aktuell ist die Benutzerfreundlichkeit noch nicht ganz optimal, aber es wird daran gearbeitet. Herausforderung Es ist eine gewaltige Technik, aber Murena geht dieses Risiko ein, weil es der einzige Weg ist, frei zu bleiben.
Ich halte das für vereinbar mit der Unternehmenspolitik: keine Bindung an einen amerikanischen Cloud-Anbieter, keine Kompromisse beim Datenschutz. KI wird präsent sein, aber kontrolliert, aus verlässlichen Quellen stammend und respektvoll eingesetzt. Es ist die Art von Politik Technologie, die mich anspricht.
Ein Ökosystem im Entstehen: Smartphones, Dienstleistungen und Nachhaltigkeit
Murena verkauft nicht nur ein Betriebssystem. Das Unternehmen bietet vorinstallierte Smartphones, eine Cloud-Suite (Murena Workspace) und demnächst auch ARM-PCs an. Ziel ist es, ein komplettes Ökosystem zu schaffen, ähnlich dem von Google, jedoch ohne dessen bürokratische Hürden.
Ich habe mit Entwicklern gesprochen, die an dem Projekt mitarbeiten, und sie sind motiviert. Nicht nur aus ideologischen Gründen, sondern weil es technisch funktioniert. Das Fairphone 3 beispielsweise erhielt zwei weitere Jahre lang Updates. Ein Novum in der Branche.
Das Stärke Europa fehlt ein konkreter Vorschlag. Wir haben die Kompetenzen, die Ingenieure, wir produzieren Rafale-Kampfjets und Kernkraftwerke, wie Gaël sagte. Warum also nicht eigene Smartphones entwickeln? Es ist eine Frage des Willens und der Investitionen.
Die Zukunft: AeroPhone, Not-Aus-Schalter und eine zweifelnde Community
Für 2027 ist ein High-End-Projekt in Entwicklung: das AeroPhone. Es wird über einen physischen Not-Aus-Schalter verfügen, mit dem sich Mikrofon und Kamera deaktivieren lassen. Es handelt sich um ein robustes Gerät, ähnlich dem von Edward Snowden, jedoch für den Massenmarkt konzipiert.
Natürlich gibt es auch Kritik. Die GrapheneOS-Community beispielsweise greift /e/OS wegen dessen Sicherheitsvorkehrungen an. Ich persönlich finde diesen Revierkampf etwas traurig. Jeder macht sein eigenes Ding, aber Hauptsache, er existiert. Das Murena-Team versucht, die Situation zu verbessern, auch wenn es manchmal in Trollerei ausartet.
Das Mobilisierung Die Idee der digitalen Souveränität lässt das Herz dieses alten Verfechters freier Software höherschlagen. Wir sind nicht länger allein mit unserem Arch-Linux-System in der Ecke und nörgeln. Europa schreitet voran, und Murena geht voran. Nicht mit Reden, sondern mit Code, der tatsächlich funktioniert.
Quelle: www.lesnumeriques.com





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