Meine wichtigsten Linux-Tools, um Ihre Dateien mühelos zu finden
Die Suche nach einer Datei unter Linux ist oft eine echte Tortur. Man öffnet `find`, tippt einen regulären Ausdruck ein, der wie Kauderwelsch aussieht, und hofft, dass es klappt. Ich habe es satt. Nach langem Herumprobieren mit Linux habe ich grafische Tools entdeckt, die die Arbeit problemlos erledigen.
Sommaire
Wozu die Kommandozeile?
Ehrlich gesagt, habe ich nichts gegen das Terminal. Aber wenn man nur eine verlorene PDF-Datei in seinen 10 GB Dokumenten finden will, ist der umständliche Befehl `locate` mit seinen Optionen nicht immer ideal. Vor allem, wenn man sich nicht alle Optionen merken kann.

Moderne grafische Benutzeroberflächen sind unglaublich effizient geworden. Sie ermöglichen die Suche nach Name, Datum oder Inhalt, ohne dass man jemals ein Terminal öffnen muss. Und das ist ein echter Produktivitätsschub.
Meine vier Lieblingswerkzeuge für müheloses Suchen
Catfish, der treue Begleiter des Xfce-Desktops (und anderer Desktop-Umgebungen).
Catfish gibt es schon ewig. Ich erinnere mich an die frühen 2000er; es war damals schon recht gut, hat sich aber seitdem deutlich weiterentwickelt. Heute ist es ein schnelles, einfaches Tool, das vor allem ungefähre Suchergebnisse liefert.
Man gibt „zdnet“, „ZDNet“ oder „zdnet_test“ ein und erhält immer dasselbe Ergebnis. Praktisch, wenn man nicht auf Groß- und Kleinschreibung achten muss. Einziger Nachteil: Der Dateiinhalt wird nicht durchsucht. Für die Namenssuche ist das Programm aber zuverlässig.
FSearch, der Rennwagen, der von allem inspiriert wurde
Wer Everything unter Windows kennt, wird FSearch lieben. Es funktioniert nach demselben Prinzip, ist aber Open Source und basiert auf Linux. Und es ist schnell. Sehr schnell. Die Ergebnisse erscheinen bereits während der Eingabe.
Beachten Sie jedoch, dass Sie die Verzeichnisse vor der Suche zur Datenbank hinzufügen müssen. Ein kurzer Besuch in den Einstellungen, Hinzufügen Ihres persönlichen Verzeichnisses, und schon kann es losgehen. Sie können sogar unnötige Ordner wie .cache ausschließen. Ein Muss für die Dateiverwaltung.
Snoop, der Jagdhund der Textdateien
Snoop funktioniert etwas anders. Es kann zwar den Inhalt von Dateien durchsuchen, aber nur von Textdateien. Leider kann es keine .odt- oder .docx-Dateien lesen; diese sind komprimierte Binärdateien und können daher nicht verarbeitet werden. .txt-, .md- und .conf-Dateien hingegen lassen sich problemlos lesen.
Der Nachteil ist, dass es keine Verzeichnisse ausschließen kann. Man erhält also auch Ergebnisse aus Ordnern wie .cache, .config usw. Man muss etwas suchen. Für Textsuchen ist es aber sehr effektiv.
Albert, der Pitcher, der alles (oder fast alles) macht
Albert ist mein Favorit. Es durchsucht nicht nur Dateien, sondern ist auch ein Anwendungsstarter, ein Taschenrechner, ein ChatGPT-Client, eine Websuchmaschine… Kurz gesagt, ein Schweizer Taschenmesser.
Man aktiviert das Dateien-Plugin in den Einstellungen und kann dann nach beliebigen Dateien anhand ihres Namens suchen. Schade, dass es noch nicht den Inhalt durchsucht. Für die tägliche Produktivität ist es aber ein unverzichtbares Werkzeug. Ich nutze es ständig.
Voilà! Mit diesen Tools gehören komplizierte Befehle der Vergangenheit an. Einfach klicken, tippen, und die Datei erscheint. Probiert sie aus und lasst mich wissen, was ihr davon haltet. Und wenn ihr weitere Geheimtipps habt, teilt sie gerne mit uns! Wir sind hier alle begeisterte Nutzer.
Quelle: www.zdnet.fr






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