Linux

Steam-Umfrage: Intel erreicht Allzeittief, während Linux bemerkenswerte Stabilität zeigt

By Simon , on Oktober 4, 2025 , updated on Oktober 4, 2025 - 4 minutes to read
Notez-moi

Intel unterschreitet die symbolische 60-%-Marke bei CPU-Marktanteilen auf Steam – ein Tiefstand, der seit Beginn der Valve-Umfrage nicht mehr erreicht wurde. Linux bleibt mit 2,7 % fest verankert, sehr nahe an der psychologischen 3-%-Marke, während AMD weitere Fortschritte verzeichnet. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine Neuordnung der Karten bei PC-Gamern, die eine gewisse Rache für Open Source erkennen lässt.Intel unter 60 %: ein historischer Wendepunkt für Gaming-PCs Die jüngste Umfrage zeigt einen Wert von 58,6 % für Intel-Prozessoren gegenüber 41,3 % für AMD. Dieser Rückgang um 1,4 Punkte im Vergleich zum August bestätigt eine Erosion, die mit der Einführung des Ryzen 7000 begann, der sich gegen die oft teureren Core-Prozessoren der 14. Generation behaupten kann. Für einen Verbraucher, der Wert auf hohe FPS und RAID-Warteschlangen legt, ist dieser Trend etwas überraschend. Der Wandel lässt sich durch drei Faktoren erklären: die regelmäßige Verfügbarkeit von Zen 4-Chips, die für kompakte Geräte attraktive Energieeffizienz und die auf Reddit oder Mastodon nach jedem fehlerhaften Mikrocode auf der blauen Seite generierte Mundpropaganda. Das Ergebnis: Auf den neuesten Rechnern liegt AMDs Anteil laut Valves Hochfrequenzproben bereits bei über 45 %.Gründe für den Rückgang auf der blauen Seite des Siliziums Die angesammelten Verzögerungen beim Intel 4-Prozess haben den Weg für cachelastige X3D-Versionen frei gemacht, die in MOBAs und kompetitiven FPS-Spielen sehr geschätzt werden. Hinzu kommt der Preisdruck: Ein Ryzen 5 7600 kostet 60 € weniger als ein Core i5 14600K und verbraucht bei Gaming-Last 30 W weniger. Overclocker haben es bemerkt: Weniger Watt bedeutet weniger Dezibel, die abgeführt werden müssen. Linux nähert sich auf Steam endlich der 3-%-Marke und zeigt eine erstaunliche Stabilität. Seit Januar ist im Linux-Chart kein Rückgang zu verzeichnen: 2,7 %

im September, verglichen mit 2,0 % zwei Jahre zuvor. Der Anstieg bleibt moderat, steht aber im Gegensatz zur Volatilität von macOS, das auf 1,9 % zurückging. Mesa-Treiber, gepaart mit Proton 8, verwandeln nun jede Distribution in eine zuverlässige Gaming-Plattform, ohne dass es zu Terminal-Beschwörungen kommt.

Das Sahnehäubchen: AMD-Prozessoren dominieren dieses Open-Source-Ökosystem mit 68 % – ein logischer Vorsprung, wenn man bedenkt, dass Mikrocode-Patches bereits im Upstream landen, bevor sie überhaupt in die proprietären Repositories von Santa Clara gelangen. Die Distributionen, die das Wachstum vorantreiben: Ubuntu bleibt der Einstiegspunkt, aber das Wachstum findet hauptsächlich bei Fedora und Arch Linux statt, wobei letzteres von einem Gaming-Installationsskript profitiert, das viral ging.Debian, konservativer, behauptet seine Basis dank Server-Playern, die Wert auf Stabilität legen. Das Ergebnis: ein Ökosystem, in dem die Installation einer Vulkan-Bibliothek kein Initiationsritus mehr ist, sondern ein einfaches sudo pacman -Syu- oder dnf-Upgrade. Windows 11 dominiert, Nvidia behält die GPU-Krone Bei den Betriebssystemen erreicht Windows 11 mit 63 % den Spitzenwert und verdrängt Windows 10 mit 32 % sogar noch weiter in die digitale Archäologie. Das DirectStorage-Argument reicht nicht mehr aus, um eingefleischte Fans zu halten, insbesondere da der Linux-Kernel 6.6 diese Funktion nun nativ unterstützt. Die weit verbreitete Vorinstallation des Redmonder Betriebssystems auf Laptops hält jedoch weiterhin ein nahezu globales Monopol von 95 %. Im Grafikbereich belegt Nvidia mit einem RTX 4060 Notebook, das für mobile Konfigurationen hoch geschätzt wird, zwölf der Top 15 Plätze. Die erste AMD Radeon erscheint erst auf Platz 28, während die RDNA 3-Reihe noch immer Schwierigkeiten hat, anspruchsvolle Raytracing-Gamer zu überzeugen. Intel Arc-Unternehmen erscheinen zwar zum ersten Mal in der Liste, bleiben aber in Bezug auf das Volumen an Einzelfällen.Was dies über die PC-Gaming-Branche aussagt

Die GPU-Konzentration veranschaulicht ein Ökosystem, in dem Optimierungen primär für CUDA geschrieben werden. Solange DLSS der Zauberstab der FPS bleibt, wird Nvidias Vorsprung unangefochten sein. Der gleichzeitige Aufstieg von AMD bei Prozessoren und Linux als praktikable Plattform bringt jedoch endlich eine gewisse Balance in einen lange Zeit bipolaren Markt. Es bleibt abzuwarten, ob Intels Versprechen eines vollständigen Open-Source-Treibers für Arc ausreicht, um diese Hierarchie aufzurütteln. In der Zwischenzeit profitieren Gamer vom harten Wettbewerb, der die Leistung in die Höhe treibt und die Preise unter Druck hält. Quelle: www.pcgameshardware.de

Simon

Ingénieur système linux passionné par l'optimisation et la sécurité des infrastructures. Avec 34 ans d'expérience de vie, je m'efforce de résoudre des défis techniques avec créativité et efficacité. Toujours à l'affût des dernières innovations technologiques, j'aime partager mes connaissances et collaborer avec des équipes pour atteindre des objectifs communs.

See the publications of this author

Comments

Leave a comment

Your comment will be revised by the site if needed.