Windows
Windows Hello erkennt Gesichter im Dunkeln nicht mehr: eher eine Sicherheitsentscheidung als eine Fehlfunktion
Microsoft hat eine bedeutende und umstrittene Änderung an der Funktionsweise von Windows Hello, dem integrierten Authentifizierungssystem in Windows 10 und Windows 11, vorgenommen. Insbesondere wird nun die Gesichtserkennung ermöglicht. Seit einem kürzlich erfolgten Update ist die biometrische Authentifizierung per Gesichtserkennung in schwach beleuchteten Umgebungen nicht mehr möglich. Obwohl viele dieses Problem zunächst auf einen Fehler zurückführten, handelte es sich tatsächlich um eine bewusste Änderung, die aufgrund strenger Sicherheitsanforderungen erforderlich war. Diese Änderung löste bei Nutzern, die es gewohnt sind, sich in völliger Dunkelheit anzumelden, Schockwellen aus. Dient diese Entscheidung wirklich der Verbesserung der Sicherheit oder handelt es sich um einen unerwünschten Nebeneffekt, der als Sicherheitsmerkmal getarnt ist? Entwicklung der Gesichtserkennungstechnologie von Windows Hello Die Gesichtserkennung zur Authentifizierung war lange Zeit eines der wichtigsten Verkaufsargumente von Windows Hello. Bisher nutzte dieses Tool ausschließlich Infrarotsensoren (IR), um einen dreidimensionalen Scan des Gesichts des Benutzers durchzuführen. Diese Technologie ähnelte der von Apples Face ID-Funktion und ermöglichte die Authentifizierung auch bei schlechten Lichtverhältnissen, da…