Windows 11 26H2: Entdecken Sie das neue Ausführen-Dialogfeld und die neu gestalteten Widgets für mehr Diskretion – was ist neu?
Microsoft setzt die Überarbeitung von Windows 11 mit dem kommenden Update 26H2 fort. Wichtige Tools wie das Ausführen-Dialogfeld erhalten ein neues Design. Zudem werden Widgets unauffälliger und besser verwaltet.
Windows 11 26H2 führt ein überarbeitetes Ausführen-Dialogfeld ein. Dieses ist über die Tastenkombination Win + R erreichbar und war seit Windows 95 nahezu unverändert. Microsoft hat es nun endlich modernisiert und ihm ein neues Design im Fluent-Design-Stil, eine verbesserte Reaktionsfähigkeit und einen integrierten Dunkelmodus spendiert.
Sommaire
Windows 11 26H2 und das Dialogfeld „Ausführen“: eine modernisierte Benutzeroberfläche
Das veraltete Aussehen des Ausführen-Dialogfelds gehört der Vergangenheit an. Windows 11 26H2 bietet ein deutlich moderneres und flüssigeres Erscheinungsbild, das sich harmonisch in das Gesamtbild des Systems einfügt. Auch die Ladezeit wurde für eine höhere Leistung optimiert.
Diese Leistungssteigerung ist signifikant, da die Anwendung nun eine durchschnittliche Reaktionszeit von 94 ms im Vergleich zu zuvor 103 ms aufweist. Es mag ein kleiner Unterschied sein, aber für ein Tool, das dutzende Male am Tag geöffnet wird, macht er einen Unterschied. Es basiert nun auf modernen Technologien wie C#/WinUI 3.
Microsoft hat außerdem die Schaltfläche „Durchsuchen“ entfernt, die von kaum 0,004 % der Nutzer verwendet wurde. Die Eingabe der Tastenkombination ~ öffnet nun direkt den Benutzerordner. Eine kleine, aber willkommene Verbesserung für alle, die gerne mit der Kommandozeile arbeiten.
Ein Dunkelmodus wird endlich unterstützt
Das neue Dialogfeld funktioniert einwandfrei im Dunkelmodus. Zuvor blieb das Tool stets hell und ununterbrochen sichtbar, was das Gesamtbild des Betriebssystems störte. Diese visuelle Einheitlichkeit verbessert die Benutzerfreundlichkeit, insbesondere für diejenigen, die in einer weniger grellen Umgebung arbeiten möchten.
Sie müssen das neue Dialogfeld jedoch manuell unter Einstellungen → System → Erweitert im Bereich „Dialog ausführen“ aktivieren. Dies ist für eine Funktion, die sich noch im experimentellen Stadium befindet, nicht überraschend. Sie kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Standardfunktion betrachtet werden.
Neu gestaltete Widgets in Windows 11 26H2: Diskretion steht im Mittelpunkt
Mit diesem Update werden die Windows 11-Widgets weniger aufdringlich sein. Sie öffnen sich nicht mehr automatisch, sobald Sie mit dem Mauszeiger über die Schaltfläche in der Taskleiste fahren. Microsoft hat sich entschieden, visuelle Unordnung und Ablenkungen zu reduzieren.
Um die Benutzeroberfläche übersichtlicher zu gestalten, sind Badge-Benachrichtigungen standardmäßig deaktiviert. Dies führt zu einer aufgeräumteren und weniger störenden Benutzeroberfläche. Benachrichtigungen werden erst nach dem ersten Öffnen der Widgets angezeigt, um unnötige Unterbrechungen zu vermeiden.
Eine weitere bemerkenswerte Änderung: Die Widgets-Startseite ersetzt nun den Newsfeed und legt damit einen klaren Fokus auf Personalisierung und Interaktivität.
Verbesserte Zoomsteuerung für das Vergrößerungswerkzeug
Das Vergrößerungswerkzeug ist dank erweiterter manueller Steuerung präziser geworden. Anstatt sich nur auf die Plus- und Minustasten zu verlassen, kann nun direkt ein Zoomprozentsatz eingegeben werden. Dies vereinfacht die Arbeit von Profis, die sehr feine Einstellungen benötigen, erheblich.
Microsoft bietet zudem eine Reihe vordefinierter Zoomstufen, die mit einem einzigen Klick in den Einstellungen zugänglich sind. Eine einfache, aber effektive Anpassung, die direkt zum Ziel führt und die Produktivität steigert.
Verschiedene Funktionen wurden in 26H2 verbessert, um ein optimiertes Benutzererlebnis zu gewährleisten.
Der Datei-Explorer hat endlich einige kleinere Fehler behoben. Beim Start gibt es kein graues Aufblitzen mehr und unerwünschtes Scrollen nach oben ist passé. Doppelte OneDrive-Dateien im Bereich „Favoriten“ sind verschwunden. Die Miniaturansichten im Bereich „Empfohlen“ sind jetzt schärfer.
Im Entwicklungsbereich kann die Größe von Entwicklungslaufwerken nun in Gigabyte statt nur in Megabyte angegeben werden. Dies ist eine willkommene Vereinfachung für die Handhabung großer Datenmengen.
Der Aufgabenplaner merkt sich nun die Spaltenbreiten zwischen den Sitzungen, und der Task-Manager behebt einen Fehler, der zu einer unregelmäßigen Anzeige der CPU-Geschwindigkeit auf VMs beim Aufwachen aus dem Ruhezustand führte.



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