Windows 11: Microsoft bereitet die Überarbeitung der klassischen, von Windows 95 übernommenen Komponenten vor.
Microsoft nimmt endlich ein Projekt in Angriff, das sich viele Administratoren schon lange gewünscht haben. Die alten, von Windows 95 übernommenen Komponenten verschwinden nach und nach aus Windows 11. Die Neugestaltung konzentriert sich auf die Elemente, die im neuen Ökosystem besonders hervorstechen.
Diese Veränderung wird mit Spannung erwartet: eine echte Modernisierung derBenutzeroberfläche Windows 11 ermöglicht Microsoft die Vereinheitlichung des Betriebssystemdesigns. Die Dialogfelder für Dateieigenschaften werden ebenso überarbeitet wie das bekannte Ausführen-Dialogfeld. Dies ist keine bloße Designentscheidung, sondern eine technische Notwendigkeit – allein schon aus Gründen der visuellen Einheitlichkeit und der Sicherheit.
Umfassende Modernisierung klassischer Windows 95-Komponenten unter Windows 11
Machen wir uns nichts vor: Die Koexistenz der alten Menüs mit der modernen Benutzeroberfläche von Windows 11 war nicht mehr akzeptabel. Allein der Anblick des Eigenschaften-Dialogs mit seinem altmodischen 90er-Jahre-Flair war lächerlich, insbesondere in einer Zeit, in der alles „flüssig“ und „reaktionsschnell“ sein soll. Microsoft zahlt endlich ein und investiert in eine Neugestaltung mit der Einführung von … WinUI 3 Das dient als modernere Basis, kompatibel mit Dunkelmodus, abgerundeten Ecken und all dem Drumherum.
Wer behauptet, Microsofts Design entwickle sich nie weiter, kann seinen Sarkasmus zumindest in diesem Punkt getrost beiseitelegen. Ältere Windows-Versionen, insbesondere jene, die noch immer mit der Kelle unter Win32 programmiert wurden, werden in neue Strukturen eingebettet. Das ist nicht nur ein Facelifting, sondern eine komplette Überarbeitung, die das schwere Erbe der Windows-95-Ära beseitigt.
Die eigentliche Überarbeitung der Eigenschaften- und Ausführen-Dialoge in Windows 11
Das Projekt beginnt mit dem Eigenschaftenfenster. Öffnen Sie es, und voilà! Statt des alten grauen Kastens erhalten Sie endlich eine übersichtliche Darstellung mit klarem Blickwinkel und verbesserter Ergonomie. Microsoft hat diesmal auch den Dunkelmodus nicht vergessen: Jeder, der gerne lange arbeitet, wird ihn zu schätzen wissen. Keine visuellen Ablenkungen mehr: Die Logik ist nun viel besser ins Betriebssystem integriert.
Ein weiteres Ziel von VerjüngungskurDas legendäre „Ausführen“-Fenster. Älter als viele heutige Nutzer, wird auch es überarbeitet. Und das nicht nur zum Spaß: Ziel ist es, neue Funktionen hinzuzufügen, wie den direkten Zugriff auf das Benutzerverzeichnis mit der Tilde (~). Hier geht es nicht um Dekoration, sondern ums Arbeiten.
Diese Änderungen hatten sich ewig hingezogen. Der Eigenschaften-Dialog stammte noch aus Windows 95 und war über alle Versionen hinweg unverändert geblieben. Die Neugestaltung sorgt für Einheitlichkeit und modernisiert die Benutzeroberfläche endlich, indem sie die optischen Eigenheiten der Windows-11-Oberfläche vermeidet.
Die Herausforderungen bei der Modernisierung der Windows 95-Altlasten in Windows 11
Es klingt auf dem Papier einfach, aber das wirkliche Leben ist komplizierter. Die Modernisierung der klassische Komponenten Diese von Windows 95 übernommene Problematik birgt eine Reihe technischer Schwierigkeiten. Wenn man an der Grundlage eines Betriebssystems herumexperimentiert, das von Millionen von Unternehmen genutzt wird, geht man nicht leichtfertig vor. Viele ältere Programme – wie 7-Zip oder Dropbox – fügen sich in das Eigenschaftenfenster ein, fügen eigene Registerkarten hinzu und verändern kurzum, das alte System direkt.
Es ist unmöglich, diese Integrationen zu ändern, ohne einen Aufschrei zu provozieren, insbesondere in Unternehmens-IT-Systemen. Microsoft muss diese veralteten Dialoge in moderne Benutzeroberflächen einbetten, ohne einen kompletten Systemabsturz zu verursachen. Das Team in Redmond arbeitet außerdem intensiv an der Leistungssteigerung. WinUI-Oberflächen sind im Vergleich zum guten alten Win32 bekannt für ihre Trägheit. Sie dürfen auf keinen Fall langsamer sein als zuvor; das würde einen Aufschrei auslösen, und niemand würde diese neuen Menüs akzeptieren.
Dennoch ist der Fahrplan klar: Im Hintergrund wird das Erbe von Windows 95 schrittweise entfernt. Dies beruhigt Administratoren, die bei jeder Bereitstellung befürchteten, plötzlich ein Fenster mit veralteter Optik vorzufinden. Modernisierung, ja, aber ohne Einbußen bei der Stabilität. Wenn Microsoft dieses Tempo beibehält, werden wir 2026 endlich ein Windows 11 ohne seine grafischen Überbleibsel haben.






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