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FileMaker: Kann es unter Linux laufen?

By Jean-Luc Pircard , on Februar 16, 2024 , updated on Februar 16, 2024 - 7 minutes to read
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Die Vorteile von FileMaker unter Linux

FileMaker ist eine von Apple entwickelte relationale Datenbankverwaltungssoftware-Suite. Es ermöglicht Benutzern, benutzerdefinierte Datenbanken zu erstellen und zu verwalten, um ihre spezifischen Anforderungen zu erfüllen. Bis vor kurzem war FileMaker hauptsächlich auf Mac OS- und Windows-Plattformen verfügbar. Seit Version 19 ist FileMaker jedoch auch mit dem Linux-Betriebssystem kompatibel. In diesem Artikel werden wir die Vorteile von FileMaker unter Linux untersuchen.

Kompatibilität mit Linux

Einer der Hauptvorteile von FileMaker unter Linux ist die Kompatibilität mit diesem Open-Source-Betriebssystem. Dies bedeutet, dass Linux-Benutzer jetzt alle Funktionen der FileMaker-Suite nutzen können, ohne auf ein anderes Betriebssystem wechseln zu müssen. Diese Kompatibilität eröffnet neue Möglichkeiten und bietet Linux-Benutzern mehr Flexibilität.

Stabilität und Leistung

Linux ist für seine Stabilität und Leistung bekannt, was es zur idealen Wahl für die Ausführung geschäftskritischer Anwendungen wie FileMaker macht. Durch die Ausführung von FileMaker unter Linux können Benutzer ein reibungsloses Benutzererlebnis, schnelle Abfrageausführung und außergewöhnliche Zuverlässigkeit genießen. Darüber hinaus ist Linux für seine Fähigkeit bekannt, Hardwareressourcen effizient zu verwalten, wodurch FileMaker auch auf leistungsschwächeren Rechnern optimal läuft.

Sicherheit

Bei der Verwaltung von Datenbanken mit vertraulichen Informationen ist Sicherheit ein wichtiges Anliegen. Linux ist für seine robuste Sicherheit und seine erweiterten Sicherheitsfunktionen bekannt. Die Ausführung von FileMaker unter Linux bietet daher eine zusätzliche Sicherheitsebene, die es Benutzern ermöglicht, ihre Daten effektiver zu schützen. Darüber hinaus bietet FileMaker integrierte Sicherheitsfunktionen wie Benutzerauthentifizierung, Zugriffsrechte und Datenverschlüsselung, die die allgemeine Systemsicherheit erhöhen.

Wirtschaft

Linux ist ein Open-Source-Betriebssystem, das heißt, es ist kostenlos und frei modifizierbar. Dadurch können Anwender erheblich Geld sparen, da sie keine Lizenz für das Betriebssystem bezahlen müssen. Durch die Ausführung von FileMaker unter Linux können Benutzer die mit der IT-Infrastruktur verbundenen Kosten senken und gleichzeitig von den leistungsstarken Funktionen der FileMaker-Suite profitieren.

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Flexibilität

Durch die Ausführung von FileMaker unter Linux haben Benutzer eine größere Flexibilität bei der Auswahl der Hardware und der Bereitstellungsumgebung. Linux ist mit einer Vielzahl von Hardware kompatibel, sodass Benutzer die Möglichkeit haben, FileMaker auf älteren oder weniger leistungsstarken Computern auszuführen, ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird. Darüber hinaus bietet Linux Flexibilität bei der Systemanpassung und -konfiguration, sodass Benutzer eine optimale Arbeitsumgebung für ihre spezifischen Anforderungen erstellen können.

Die Einführung von FileMaker unter Linux eröffnet Benutzern dieser Plattform neue Möglichkeiten. Durch die Nutzung der Kompatibilität, Stabilität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität von Linux können Benutzer nun die leistungsstarken Funktionen der FileMaker-Suite in vollem Umfang nutzen. Ob für Projektmanagement, Kundenverfolgung oder Berichterstellung, FileMaker unter Linux bietet eine vollständige und zuverlässige Lösung für Datenbankverwaltungsanforderungen.

Installation und Kompatibilität

Was ist FileMaker?

FileMaker ist eine Suite von Datenbankverwaltungssoftware, die von FileMaker Inc. entwickelt wurde. Sie ermöglicht es Benutzern, benutzerdefinierte Datenbanken zu erstellen, zu verwalten und zu teilen, um ihre spezifischen Anforderungen zu erfüllen. FileMaker ist bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, auf verschiedenen Plattformen zu arbeiten.

Kompatibilität mit Linux

Viele Jahre lang war FileMaker nur mit den Betriebssystemen Mac OS X und Windows kompatibel. Mit dem Aufstieg von Linux als beliebtes Betriebssystem haben jedoch viele Benutzer eine mit dieser Plattform kompatible Version von FileMaker angefordert. Leider unterstützt FileMaker Linux als natives Betriebssystem derzeit nicht.

Alternativlösungen

Obwohl FileMaker unter Linux nicht nativ verfügbar ist, gibt es alternative Lösungen für die Ausführung von FileMaker auf dieser Plattform.
1. Verwenden Sie eine virtuelle Maschine: Eine Möglichkeit besteht darin, eine virtuelle Linux-Maschine zu erstellen und darin Windows oder Mac OS X zu installieren. Sie können FileMaker also auf Ihrer virtuellen Linux-Maschine mit einer der von FileMaker unterstützten Versionen ausführen.
2. Wein verwenden: Wine ist eine Kompatibilitätsschicht, die die Ausführung von Windows-Anwendungen unter Linux ermöglicht. Obwohl FileMaker nicht offiziell von Wine unterstützt wird, funktionieren einige ältere Versionen möglicherweise einwandfrei mit Wine. Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von Wine möglicherweise keine optimale Leistung bietet und zu Kompatibilitätsproblemen führen kann.
3. Nutzen Sie Open-Source-Alternativen: Wenn Sie Linux verwenden und eine Datenbankverwaltungslösung benötigen, können Sie die Verwendung von Open-Source-Alternativen wie MySQL, PostgreSQL oder SQLite in Betracht ziehen. Diese Datenbankverwaltungssysteme bieten ähnliche Funktionen wie FileMaker und sind nativ mit Linux kompatibel.

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Obwohl FileMaker nicht offiziell mit Linux kompatibel ist, gibt es alternative Lösungen für die Ausführung von FileMaker auf dieser Plattform. Sie können eine virtuelle Maschine oder Wine verwenden oder sich für Open-Source-Alternativen entscheiden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Lösungen Einschränkungen oder Kompatibilitätsprobleme aufweisen können. Wenn Sie spezielle Anforderungen haben oder das beste Benutzererlebnis wünschen, ist es möglicherweise am besten, FileMaker auf Betriebssystemen zu verwenden, die von der Software nativ unterstützt werden.

Die Zukunft von FileMaker unter Linux

FileMaker ist eine leistungsstarke Software-Suite, mit der Benutzer benutzerdefinierte Datenbanken erstellen, verwalten und freigeben können. Bis vor kurzem war FileMaker hauptsächlich für macOS- und Windows-Benutzer verfügbar. Allerdings verwenden mittlerweile immer mehr Menschen Linux-basierte Betriebssysteme und fragen sich, ob FileMaker kompatibel ist oder ob es Pläne gibt, es in Zukunft auch unter Linux verfügbar zu machen.

Geschichte von FileMaker unter Linux

Viele Jahre lang war FileMaker ausschließlich für macOS- und Windows-Benutzer verfügbar. Es gab jedoch eine wachsende Nachfrage von Linux-Benutzern, die auch FileMaker verwenden wollten. Als Reaktion auf diese Nachfrage veröffentlichte FileMaker 2017 FileMaker Server für Linux, der Linux-Benutzern den Zugriff auf auf FileMaker Server gehostete Datenbanken ermöglichte.

Doch selbst mit der Veröffentlichung von FileMaker Server für Linux hatten Linux-Benutzer keinen Zugriff auf die Desktop-Version von FileMaker Pro und mussten einen Web-Client verwenden oder über FileMaker Go auf einem mobilen Gerät auf ihre Datenbanken zugreifen.

FileMaker künftig unter Linux

Die Zukunft von FileMaker unter Linux sieht rosig aus. Im Juli 2019 gab Claris (ehemals FileMaker Inc.) bekannt, dass FileMaker, Inc. in Claris International Inc. umbenannt wird und sich auf die Entwicklung einer auf FileMaker basierenden Anwendungsentwicklungsplattform konzentrieren wird.

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Claris gab außerdem bekannt, dass eines seiner Hauptziele darin bestehe, FileMaker mit einer Vielzahl von Betriebssystemen, einschließlich Linux, kompatibel zu machen. Obwohl Claris noch keinen konkreten Termin für die Veröffentlichung von FileMaker unter Linux bekannt gegeben hat, ist es klar, dass sie diese Plattform als Priorität betrachten.

Die Verfügbarkeit von FileMaker unter Linux würde Benutzern dieser Plattform neue Möglichkeiten eröffnen. Hier sind einige der potenziellen Vorteile:

  • Plattformübergreifende Kompatibilität: Das Hinzufügen von Linux-Unterstützung würde es FileMaker-Benutzern erleichtern, auf verschiedenen Betriebssystemen zu arbeiten und ihre Datenbanken mit anderen Linux-Benutzern zu teilen.
  • Flexibilität bei der Materialwahl: Linux ist für seine große Flexibilität hinsichtlich der unterstützten Hardware bekannt. Die Verwendung von FileMaker unter Linux würde es Benutzern ermöglichen, aus einer Vielzahl von Hardware- und Betriebssystemen auszuwählen, um ihren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Kosten : Linux ist ein kostenloses Open-Source-Betriebssystem, was bedeutet, dass Benutzer Geld sparen können, wenn sie FileMaker unter Linux anstelle von macOS oder Windows verwenden.

Die Zukunft von FileMaker unter Linux sieht rosig aus: Claris kündigt Pläne an, FileMaker mit einer Vielzahl von Betriebssystemen, einschließlich Linux, kompatibel zu machen. Eine solche Kompatibilität würde Linux-Benutzern viele Vorteile bieten, einschließlich der Möglichkeit, FileMaker auf einer Plattform ihrer Wahl zu verwenden, mit größerer Hardwareflexibilität zu arbeiten und Kosteneinsparungen zu erzielen. Obwohl wir noch kein konkretes Datum für die Veröffentlichung von FileMaker unter Linux haben, lohnt es sich, nach zukünftigen Ankündigungen von Claris bezüglich dieser Kompatibilität Ausschau zu halten.

Jean-Luc Pircard

Jean-Luc Pircard

Je suis un passionné de l'informatique qui aime les défis et les nouvelles technologies. J'aime découvrir de nouveaux systèmes et s'améliorer constamment.

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